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Die Internationalen Musiktage 2005 Vöcklabruck: Vöcklabruck stand diesmal nicht nur im Zentrum des blasmusikalischen Geschehens, war nicht nur Bühne für eine Insiderszene. Die IMT 05 waren ein großes musikalisches Fest mit Orchestern, Künstlern, Juroren, Organisatoren und der Bevölkerung. Waren die IMT 2003 bereits ein großer Erfolg und gut besucht, so übertrafen die vergangenen Tage doch alles, was bisher im Rahmen der IMT geschah. Die Qualität und Zahl der teilnehmenden Orchester, das Interesse und die Begeisterung der Besucher, die Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung, die Aktivitäten rund um die einzelnen Veranstaltungen, die Stimmung bei den Veranstaltungen, mit einem Wort, die IMT 05 waren ein Festival über das man noch lange sprechen wird und an das man sich immer wieder auch erinnern wird. Und noch eines hat dieses Festival einmal mehr bewiesen, es sind nicht Superlative wie noch größer, noch besser, noch perfekter, sondern das Miteinander ist die wesentlich Vorraussetzung für das Gelingen einer solchen Großveranstaltung. Insgesamt nahmen19 Orchester aus 8 Nationen an den diesjährigen IMT teil und lockten rund 5.500 Besucher in die Bezirksstadt. Dem Thema der IMT „Blasmusik im Spannungsfeld von Tradition und Avantgarde“ wurde auf allen Ebenen Rechnung getragen und darüber hinaus sorgte die Vielfalt der Nationen für spannende Begegnungen und musikalische Vielfalt. Südländisches Temperament stand deutschen und nordischen Klängen, slawische Töne standen bodenständiger österreichischer Volksmusik gegenüber. Orchestercamp und Volksmusikwerkstatt: Der Idee, Musikstudenten die Möglichkeit zu bieten, im internationalen Rahmen bei hochrangigen Dozenten Ihr Können und Wissen zu erweitern, wurde einmal mehr Rechnung getragen. Sowohl in der Werkstatt, wie auch im Camp wurde intensiv gearbeitet. Und da auch hier das Miteinander im Vordergrund stand, haben sich die Teilnehmer sehr wohl gefühlt.
Das Ergebnis ihrer intensiven Arbeit präsentierten die Musikstudenten gemeinsam mit ihren Dozenten in einem Konzert, das vor allem von Fachpublikum mit großem Interesse aufgenommen wurde.
Bis zum letzten Platz ausverkauft war bereits der Eröffnungsabend mit Sektempfang für Sponsoren und Ehrengäste. Gleich zu Beginn präsentierten sich noch einmal die Teilnehmer des Orchestercamps und der Volksmusikwerkstatt mit Auszügen aus ihren erarbeiteten Stücken.
Ihr besonderes „Gespür“ für hochwertige Orchester bewiesen die Veranstalter mit dem Engagement der OÖ BrassBand, die bereits 2003 für diese Veranstaltung angedacht waren und eine Woche vor den IMT Gruppensieger der Brassband Europameisterschaft 2005 in Groningen wurden.
Mit den ersten Tönen sprang dann auch der Funke über, die Besucher waren begeistert und belohnten die Darbietungen mit mehrfachen „Standing ovations“. Hannes Buchegger zeigte sich dabei nicht nur als brillanter Dirigent, sondern auch als hervorragender Confrencier und am Schluss auch als begnadeter Sänger. Damit endete der erste Abend bereits mit einem außergewöhnlichen Musikerlebnis. Konzertbewerbe im Stadtsaal: Darbietungen auf höchstem internationalem Niveau bestätigten die Juroren den teilnehmenden Orchestern in den Konzertbewerben. Erstaunlich hoch war bei diesem Bewerben auch das Publikumsinteresse mit je rund 500 Besuchern an beiden Tagen. Besonders stolz ist Vöcklabruck natürlich auch auf die Stadtmusik Vöcklabruck mit Dirigent Klaus Duftschmid, die eine hervorragende Leistung in der Stufe D bot und nun bereits zum zweiten Mal im internationalen Rahmen einen Windstab zu Hause „halten“ konnte. Bereits zum 5. Mal errang der Weltmeister, SBO Ried in der höchsten Stufe einen Windstab.
Fast winterliche Verhältnisse, eisiger Wind und Regen begleiteten das Fahnenfest am Stadtplatz und doch ließen es sich die internationalen Orchester und als Gast die OÖ Militärmusik nicht nehmen, sich mit vollem Einsatz am Stadtplatz zu präsentieren. Auch hier übertraf die Besucherzahl und dann auch die Begeisterung des Publikums alle Erwartungen. Man genoss das ausgezeichnete Angebot der Weinbauern, wärmte sich am Stand der FFV und genoss einen geselligen Nachmittag, der dann in die offizielle Eröffnung mit der Präsentation der Fahnen überging und mit einem „wärmenden“ Schlussbild, dem Entzünden der aus versch. Hölzern gestalteten Fahne von Manfred Pohn seinen Höhepunkt fand und mit Trompeten „ausklang“.
Ein farbenprächtiges Szenario boten die Bewerbe im Stadion. Von Tracht bis zu Gardeuniformen, von perfekten Formationen bis zu akrobatischen Showeinlagen, die Stadionbewerbe waren trotzt schlechter Witterung wiederum ein absoluter Publikumsmagnet. Rund 1.000 Besucher verfolgten diesen Bewerb und zeigten sich dann auch vom erstmals veranstalteten Defiler aller Orchester begeistert. Besonders erfreulich ist, dass bei diesen Bewerben, die Musikkapelle Seewalchen als Gewinner des Windstabes in der Kategorie Musik in Bewegung hervorging und somit ein zweiter Windstab im Bezirk bleibt.
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