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Rückblick IMT 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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250
MUSIKER AUF DER BÜHNE ZUR ERÖFFNUNG Einen gigantischen Rahmen boten die Musiker und Musikerinnen des Mozartchores, der Musikhauptschule Timelkam und des Symphonieorchesters des Brucknerkonservatoriums den hochrangigen Vertretern aus Politik, Kunst und Wirtschaft zur Eröffnung der Internationalen Musiktage, Donnerstag, 29. Mai in der Bezirkssporthalle. Für den gelungenen Einstieg sorgten die Gruppe der Volksmusikwerkstatt mit Paul Leonhard und Johann Rindberger, die unter anderem ein Mozartstück „aus dem Innviertel“ ohne Noten vortrugen. Ein spannendes und atemberaubendes Bild bot die Uraufführung von Balduin Sulzer, die „1. Episode für Solo-Violine, 17 Bläser, Pauken und Schlagzeug“.
„Kultur ist dort, wo das Interesse ist“ so nannte Ehrengast Staatssekretär Franz Morak den künftigen Kulturauftrag und zitierte den Stellenwert der Blasmusik am Fall der Mauern von Jericho durch Blasmusik und der „Ankündigung des Jüngsten Gerichtes“. Blasmusik sei der Atem, das Lebendige in der Musik, betonte der Staatssekretär.
Gänsehaut war vorprogrammiert, als 250 hoch qualifizierte Musiker und Musikerinnen gemeinsam „Carmina Burana, die 25 weltlichen Lieder aus der Benediktbeueren Handschrift von Carl Orff zum Besten gaben. Viele heimische Gäste kamen auch, um „ihren“ Chor der Musikhauptschule Timelkam zu hören, die eine kleine und besonders heikle Chorstelle sangen und dafür tosenden Applaus erhielten. Die jüngste Chorsängerin war übrigens gerade einmal 10 Jahre.
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DIE
GEWINNER
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GESAMTERGEBNIS
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Ein Aufmarsch von Drumfanfare & Majorettenkorps Irene/Lucia Beek aus den Niederlanden am Stadtplatz.
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Nachbericht
IMT 03 Gleich
zu Beginn, am Mittwoch mit dem Abschlusskonzert, wurde gezeigt, welch künstlerischer
Anspruch hinter den Internationalen Musiktagen in Vöcklabruck steht.
Ein äußerst schwieriges Programm wurde von den Musikern im
Orchestercamp erarbeitet und dargeboten. Am nächsten
Tag, der Eröffnungsabend
wurde von Staatssekretär Franz Morak eröffnet, stand mit der Aufführung
von Carmina Burana ein weiterer großartiger musikalischer Höhepunkt
auf dem Programm. In
diesem Tenor ging es dann auch weiter. Besonders
erfreulich war der große Besucherzustrom zu den Stadionbewerben, dem
Auftritte der teilnehmenden Orchester aus dem Ausland am Stadtplatz
vorausgingen. Hiermit bestätigt sich der Aspekt, den Stadtplatz für
das örtliche Publikum in Zukunft noch mehr miteinzubeziehen. Künstlerisch
wertvolle Impulse setzten sowohl das gut besuchte und anspruchsvolle
Orchestercamp, wie auch die Volksmusikwerkstatt, die ebenfalls sehr
positiv aufgenommen wurde. Der
Konzertbewerb im Stadtsaal bestach wiederum durch sehr hohes Niveau der
teilnehmenden Orchester wie auch die internationale Jury und die künstlerischen
Leiter bestätigen konnten. Großen Anklang fand zudem die Ausstellung
zum Grafik-Design-Wettbewerb und CD-Wettbewerb im Wappensaal, wobei
freudig mit dem Juror Jan Willems aus den Niederlanden über die
eingereichten Projekte diskutiert wurde. Rockmusik
mit Blasmusik, auch dieser Abend bewies, dass die Blasmusik ihr
traditionsbehaftetes Image längst abgelegt hat und durchaus auch in der
rockigen Kategorie einige Töne mitzureden hat. Sehr
stimmungsvoll und spannend verlief der Galaabend mit der
Preisverleihung. Mit viel Enthusiasmus und Freude wurden die Windstäbe
entgegengenommen. Anschließend
ließ die Gruppe Blechschaden München die Halle richtig erbeben. Nach
Schottenart gekürzt waren viele der dargebrachten Stücke ein Feuerwerk
an Virtuosität und die Show- und Witzeinlagen von Bob Ross waren gerade
wegen ihres Minimalismus herzzerreißende Lacher. Rund
1000 aktive Musiker und Musikerinnen waren heuer wieder dabei, rund 400
bestritten an den vier Tagen das Rahmenprogramm. So war
nicht nur das Programm äußerst anspruchsvoll, sondern auch an den
Veranstalter, die FVFGesmbH wurde organisatorisch hohe Ansprüche
gestellt, um einen perfekten Ablauf der Musiktage zu gewährleisten. Abschließend
kann gesagt werden, dass es heuer gelungen ist, den Bogen zwischen
Tradition und Avantgarde, dem zentralen Thema der Internationalen
Musiktage, noch weiter zu spannen.
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