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Rückblick IMT 2001 INTERNATIONALE MUSIKTAGE VÖCKLABRUCK 2001 " Blasmusik im Spannungsfeld von Tradition und Avantgarde" Vöcklabruck: Drei Tage lang stand die Bezirksstadt ganz im Zeichen der Blasmusik. Eine "Klangwolke" hüllte die Stadt ein; Musik im Stadtsaal beim Konzertbewerb, beim Rahmenprogramm, am Stadtplatz und schließlich ein farbenprächtiges Bild bei den Marsch- und Showbewerben im Voralpenstadion. Wie alle zwei Jahre war die ganze Vöcklastadt wieder Bühne für die Internationalen Musiktage. Mit dem hochkarätigen Rahmenprogramm, den Wettbewerben, dem Avantgarde-Workshop und Ausstellungen (ca. 4000 Besucher) - im Speziellen durch die Vereinigung von Tradition und Avantgarde und die musische Kommunikation zwischen Menschen gleicher Ziele, nämlich gute Musik zu präsentieren und zu genießen - öffneten sich im Blasmusikbereich neue Formen. Es kam zu einem regen Austausch zwischen Musikern und Fachleuten auf internationaler Ebene. Zur grenzüberschreitenden Vernetzung der Menschen durch die Kultur und Musik, die in der heutigen Zeit immer bedeutungsvoller wird, haben die "Internationalen Musiktage" in Vöcklabruck einen wichtigen Beitrag geleistet. Bei den Aktivbewerben nahmen 16 renommierte Orchester aus 5 Nationen (China, Belgien, Italien, Slowenien und Österreich) mit über 1000 Musikern teil. Von internationalen Fachleuten und Juroren wurde eine bedeutsame Steigerung des künstlerischen Niveaus verzeichnet, und so entwickeln sich die "Internationalen Musiktage Vöcklabruck", die bei Medienvertretern aufhorchen lassen, zu einem bedeutenden und zukunftsweisenden Festival der Blasmusikszene. Bei den im Vorfeld ausgetragenen Passivbewerben wie Grafik-Design-Bewerb und CD-Bewerb konnte man Einreichungen von 30 Orchestern aus 7 Nationen (Texas, China, Spanien, Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich) verzeichnen. Nach dem Urteil der Jury konnten sich die Musikkapelle St. Georgen aus Südtirol (für Grafik-Design) und das Meadows Wind Ensemble aus Dallas/Texas (für CD-Bewerb) über einen errungenen Windstab freuen. Landesmusikdirektor Walter Rescheneder, einer der künstlerischen Leiter des Festivals hatte im Konzertbewerb den Juryvorsitz inne. Seine Bilanz: "Die Ergebnisse waren streng, aber korrekt. Ein ganz wichtiges Faktum ist, dass sie einstimmig zustande gekommen sind. Die Darbietungen der Bewertungen standen auf ganz, ganz hohem Niveau, auch die gespielte Literatur kann sich als international bezeichnen. Im Vergleich zu 1999 ist eine ganz gewaltige Qualitätssteigerung zu verzeichnen. Das Konzept Vöcklabruck mit der so genannten 3 Sparten Richtung - avantgardistischer Workshop, Konzertbewertung und Musik in Bewegung hat sich als richtig erwiesen, da es ein weites Angebot sowohl für Spezialisten als auch für breites Publikum ist. Bilder 2001
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