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La
traviata (italienisch: Die vom Wege Abgekommene)
ist der Titel einer Oper von Giuseppe Verdi
(Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto).
Sie wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in
Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim
Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer
der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte
wurde.
Besonders die Tatsache, dass als Titelfigur eine
Mätresse in den Mittelpunkt der Oper gestellt
wurde, die noch dazu sehr realistisch an einer
tödlichen Krankheit zugrunde geht, war für die
damalige Zeit eine unerhörte Neuerung. Wie schon
zuvor in Rigoletto und Il trovatore stellte
Verdi wieder eine von der Gesellschaft geächtete
und abgelehnte Person ins Zentrum des
Geschehens.
Es ist die Liebesgeschichte der Kurtisane
Violetta Valéry: Von allen Männern begehrt,
betäubt sie die Ahnung ihres nahen Todes durch
Luxus und Vergnügungen. Doch als sie Alfredo
Germont begegnet, erwacht die Sehnsucht nach
wahrer Liebe in ihr. Doch ihr Glück dauert nur
kurz. Alfredos Vater verlangt von ihr, seinen
Sohn freizugeben, um das Ansehen der Familie zu
bewahren. Verzweifelt trennt sie sich vom
Geliebten, und diese Trennung beschleunigt ihre
tödliche Krankheit. Alfredo erfährt zu spät,
warum sie ihn verlassen hat. Als er zu ihr eilt,
findet er eine Sterbende.
La
Traviata: INTEGA Musiktheaterpreis 2008 | 1.
Platz
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