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„Nix is so
schee wia der Moment, wo ois so is wias ghert
und as Leben kriagst einfach
gschenkt. Und des allerbeste is dabei: Wennsd
den Moment gfundn host, is er vorbei“ –
So etwas kann nur einer schreiben, der entspannt
ist, den Moment genießen kann, der
sich an den kleinen Dingen des Lebens spontan
freuen kann und der sein Glück im Hier
und Jetzt findet. Werner Schmidbauer ist so
einer. Als „Momentnsammler“ bezeichnet er
sich. „Es ist doch so“, sagt Frontmann,
Songwriter und Sänger Werner Schmidbauer:
„Manche Menschen sammeln in ihrem Leben
vielleicht Plattenspieler, Schmuck oder
irgendwelchen Ramsch. Doch wenn das Leben zu
Ende geht, dann nimmt man nichts davon mit.“ Da
sammelt Schmidbauer lieber die schönen Momente
im Leben, genießt sie in vollen Zügen und – noch
viel besser – vermacht einige davon gleich
seinen Zuhörern in Form von Liedern.
Das Duo Schmidbauer & Kälberer ergänzt sich
schon seit 13 Jahren perfekt. Die beiden, so
scheint es, haben sich gesucht und gefunden. Und
was auf den ersten Blick nicht zusammen passt,
ist inzwischen eine musikalische Einheit
geworden, die in ganz Bayern und auch im Rest
der Republik immer mehr Fans findet. Da steht
auf der einen Seite der Liedermacher Werner
Schmidbauer, der aus der Folk-Ecke kommt und mit
Crosby, Stills, Nash & Young und James Taylor
aufgewachsen ist, und auf der anderen Seite der
filigrane Pianist und Multi-Instrumentalist
Martin Kälberer, der an der Musikhochschule in
Graz Jazzpiano studiert hat. Das macht den ganz
speziellen Reiz aus, diesen Zauber, der den
Stücken von Schmidbauer Kälberer anhaftet. Da
kann ein einfaches folkiges Klampfen-Lied im
Mittelteil einen jazzigen Pianolauf verpasst
bekommen, zu traditionellen und „gewohnten“
Instrumenten kommen Exoten wie ein Vibrandoneon
oder wie im Instrumental „Südhang“ ein Hang
dazu. Denn wo Werner Schmidbauer ein „Momentnsammler“
ist, da passt für Martin Kälberer die
Bezeichnung „Instrumentnsammler“. Auf der Bühne
entscheiden sich Schmidbauer Kälberer oft ganz
spontan dazu, die eine oder andere Nummer live
in einem total anderen Arrangement als auf
Platte zu spielen. Das ist dann auch wieder ein
Moment, den es lohnt, zu sammeln.
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