Kultur und Freizeit GmbH, Klosterstraße 9, 4840 Vöcklabruck, Tel.: +43 (0) 7672/25566

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kultur und Freizeit GmbH

Inhalte

Für sämtliche Lieferungen oder Dienstleistungen seitens der KUF gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen in der jeweiligen Fassung.

Inhalte, die auf der KUF-Website angeboten werden, dürfen ausschließlich zu gewöhnlichen Browsing-Zwecken im privaten und nicht kommerziellen-Bereich genutzt werden. Unberechtigte Änderungen oder anderweitiger Gebrauch jeglicher Inhalte stellen eine Urheberrechtsverletzung dar und sind untersagt. Die Vervielfältigung oder Veröffentlichung von Inhalten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial, bedarf der vorherigen Zustimmung der KUF.

Privacy Policy

Sämtliche auf dieser Website erhobenen persönlichen Daten werden ausschließlich mit Ihrer Zustimmung zu Ihrer individuellen Betreuung und der Unterbreitung von Serviceangeboten wie z.B. Vorstellungskarten gespeichert.

Ihre persönlichen Daten werden in Übereinstimmung mit den Datenschutzbestimmungen Österreichs gespeichert.

Die Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Kartenvertrieb im Stadtsaal

Geltungsbereich

Der Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Kultur und Freizeit GmbH (nachfolgend KUF) erstreckt sich auf den Kartenvertrieb für Vorstellungen in allen Spielstätten (Stadtsaal und externe Spielorte wie Kirchen, etc.) sowie auf alle Vorstellungen, für welche die KUF Eintrittskarten verkauft. Als ein Spieljahr bzw. eine Spielzeit im Sinne der nachfolgenden Bestimmungen gilt der Zeitraum jeweils zwischen 1. September und 31. August.

Mit dem Erwerb und Besitz einer Eintrittskarte unterwirft sich der Besucher der jeweils geltenden Hausordnung. Die AGB sind Bestandteil aller Verträge zwischen den Interessenten an der KUF einerseits und der KUF andererseits.

Eintrittskartenpreise

Es gelten die der jeweiligen Theaterbroschüre, im Newsletter und im Internet (www.KUF.at) der KUF publizierten Preise und Ermäßigungen. Die Eintrittspreise in EUR beinhalten 10 % MwSt.

Ermäßigungen für Einzelkarten

Ermäßigte Karten können nur dann erworben werden, wenn eine Anspruchsberechtigung vorliegt und diese entsprechend nachgewiesen wird (z. B. Lichtbildausweis). Ermäßigungen erhalten Schüler/innen, Student/innen, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener (bis 27 Jahre), Besitzer eines Aktivpasses, Familien mit mehr als zwei Kindern, Rollstuhlfahrer (und 1 Begleitperson) und Invalide (ab 70% Invalidität). Die detaillierte Ermäßigung findet sich in der Theaterbroschüre, auf www.kuf.at und im Tourismusbüro.

Ein Rechtsanspruch auf ermäßigte Karten, auf bestimmte Karten oder Platzgruppen besteht nicht. Pro Person wird nur eine ermäßigte Karte abgegeben. Bei unberechtigter Inanspruchnahme einer Ermäßigung kann die Differenz auf den vollen Kartenpreis eingehoben oder der/die Besucher/in der Vorstellung verwiesen werden. Der Kaufpreis wird im zweiten Falle nicht rückerstattet.

Eintrittskartenerwerb und Zahlungsbedingungen

Die KUF ist bemüht, allen Interessenten den bestmöglichen Service beim Erwerb der Karten zu bieten. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf den Erwerb oder die Reservierung von Karten für Vorstellungen und sonstige Veranstaltungen der KUF. Die KUF behält sich das Recht vor, Personen, die den geordneten Kartenverkauf oder andere Personen bzw. Besucher stören oder der jeweiligen Hausordnung bzw. Anordnungen des Kassenpersonals zuwiderhandeln, den Erwerb von Karten für bestimmte Zeit oder in schwerwiegenden Fällen auf Dauer zu versagen.

Karten (ausgenommen Abonnements) für alle Veranstaltungen der KUF sind im Tourismusbüro Vöcklabruck (auch telefonisch) erhältlich:

Graben 8, 4840 Vöcklabruck
Tel.: +43 (0)7672 / 26644, Fax.: +43 (0)7672 / 26644-20
Tourist.voe@asak.at, www.voecklabruck.info
Öffnungszeiten: Mo – Fr von 09:00 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr

Die Theaterkasse im Stadtsaal ist eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Tel.: +43 (0) 7672 / 25651

Die Bezahlung der Karten erfolgt in bar, mit Bankomatkarte oder Kreditkarte (Mastercard, VISA). Auf Wunsch werden die Karten gegen Vorauskasse zugesandt (Überweisung, Kreditkarte + Portospesen). Kartenkäufe sind in jeder Form verbindlich. Der Kauf bei Bezahlung mit Kreditkarte kommt nur zustande, wenn der Kaufpreis von der Kreditkartengesellschaft autorisiert wird. Die Kreditkartendaten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Eintrittskarten (ausgenommen Abos) können weiters auch online über den interaktiven Spielplan auf der Website www.kuf.at gebucht werden. Die Bezahlung erfolgt mittels Kreditkarte (Visa-, Master Card), die Online-Buchung wird elektronisch automatisch bestätigt und zugestellt.

Eine Reservierung von Karten (ohne Bezahlung im Voraus) ist im Tourismusbüro Vöcklabruck möglich. Reservierte Karten müssen bis 14 Tage nach der Reservierung bezahlt und abgeholt werden. Erfolgt weder eine Bezahlung noch eine Abholung bis zum Ablauf dieser Frist, gilt die Reservierung als automatisch storniert und die Karten gehen in den offenen Verkauf.

Nur bezahlte Karten können an der Abendkasse hinterlegt werden.

Für ausgewählte Veranstaltungen sind Karten darüber hinaus über Ö-Ticket erhältlich (www.oeticket.com).

Rücknahme von bzw. Ersatzleistung für Eintrittskarten

Gekaufte Karten werden nicht umgetauscht, der Kaufpreis nicht rückerstattet. Ein Ersatz für nicht oder nur teilweise in Anspruch genommene Karten oder verlorene Karten kann nicht geleistet werden. Ein Rücktritt vom Vertragsverhältnis ist nur unter den gesetzlichen Bestimmungen möglich.

Spielplanänderungen

Programmänderungen und Terminverschiebungen liegen nicht im Zuständigkeitsbereich der KUF und werden, soweit es zeitlich noch möglich ist, rechtzeitig in den Lokalzeitungen oder auf der Homepage www.kuf.at bekannt gegeben.

Wird aus diesem Grund anstelle einer Vorstellung, die auf der Eintrittskarte aufgedruckt ist, eine andere gespielt, so kann mit dieser Eintrittskarte die geänderte Vorstellung besucht werden. Bereits gekaufte Eintrittskarten werden im Falle einer Vorstellungsänderung jedoch auf Wunsch im Tourismusbüro gänzlich zurückgenommen. Die Rückgabemöglichkeit besteht bis zum Ende des siebten Tages nach der Vorstellung. Zurückgenommen werden nur Karten mit unversehrtem Abriss. Es erfolgt eine Gutschrift oder eine Rückzahlung des bezahlten Betrages. Der Kunde verzichtet auf die Geltendmachung von darüber hinausgehenden Ansprüchen gegenüber des Veranstalters.

Kurzfristige zeitliche Verschiebungen des Vorstellungsbeginns berechtigen nicht zur Rückgabe der erworbenen Karten.

Datenschutz

Beim Erwerb einer Karte oder eines Abonnements hat der Besucher die Möglichkeit, seine persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) bekanntzugeben. Die KUF hat das Recht, diese Daten elektronisch zu speichern. Diese Daten werden ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet (z. B. Information über Ausfall/Änderung einer Vorstellung oder über einzelne Vorstellungen, Einladung zu speziellen Veranstaltungen usw.). Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte außerhalb der KUF ist grundsätzlich nicht zulässig.

Gutscheine

Zum Verkauf liegen im Büro der KUF spezielle Geschenkgutscheine im Wert von 5,00, 10,00 und 20,00 Euro auf. Auf Wunsch gibt es auch Gutscheine über jeden anderen beliebigen Wert.

Die Gutscheine sind 3 Jahre ab Ausstellung gültig. Eine Barablöse von Gutscheinen ist nicht möglich.

Abo-Bedingungen

Die Bestellung eines Abonnements kann bis 30. August des Jahres schriftlich erfolgen. Steht die gewünschte Platzkategorie (ausgenommen bei Abonnements mit freier Platzwahl) nicht mehr zur Verfügung, wird automatisch ein Platz der nächsten freien Kategorie vergeben.

Änderungswünsche für Platz- und Abonnementwechsel sind bis 16. Juni eines jeden Jahres schriftlich bekannt zu geben und werden nach Einlangen gereiht. Aus organisatorischen Gründen können Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Abonnements (ausgenommen Wahl- und Jugendabo) verlängern sich jeweils automatisch um eine weitere Saison (Schauspiel, Musiktheater, Abo A, Abo B, Das Andere Abo und Kabarettabo bei gleich bleibendem Sitzplatz), Kündigungen können bis 16. Juni schriftlich vorgenommen werden.

Die Bezahlung eines oder mehrerer Abonnements ist nach Erhalt des Aboausweises fällig. Ausnahme: Besitzer eines Doppelabonnements A und B (pro Person) können in zwei Raten (bis längstens 15. November) bezahlen.

Bei Bestellung eines Abonnements wird eine Bearbeitungs- und Versandgebühr in Höhe von 2,80 EUR eingehoben.

Allgemeine Informationen

Der Besucher akzeptiert durch den Erwerb der Eintrittskarte die jeweils gültige Haus- und Betriebsordnung der Spielstätte oder des Veranstaltungsortes. Den Anweisungen des Ordnungspersonals ist Folge zu leisten.

Überbekleidung ist aus feuerpolizeilichen Gründen an der Garderobe abzugeben.

Jede gültige Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf angegebenen Vorstellung. Es darf nur der auf der Eintrittskarte angegebene Platz eingenommen werden.

Die Aboausweise und Eintrittskarten sind beim Einlass unaufgefordert vorzuweisen. Zu spät kommende Besucher/innen bekommen bis zur Pause einen anderen Platz zugewiesen.

Bei Verstößen gegen die Haus- und Betriebsordnung kann der/die Besucher/in der Vorstellung verwiesen werden und gegebenenfalls gegenüber der KUF schadenersatzpflichtig werden. Der Kaufpreis wird in diesem Fall nicht rückerstattet.

Bei allen Veranstaltungen der KUF ist das Filmen und Fotografieren im Saal ausnahmslos untersagt.

Bei Nichtbenützung des Orchestergrabens werden vor der Bühne die Sitzreihen A, B und C für den freien Verkauf zusätzlich aufgestellt.

Die Mitnahme von Glasbehältern, Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Fackeln, Stöcken, Schirmen, Transparenten und Waffen aller Art ist untersagt.

Für etwaige im Zusammenhang mit der Veranstaltung auftretenden Sach- und Körperschäden – insbesondere für mögliche Hörschäden – übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

Gerichtsstand und Rechtsnachfolge

Diese Geschäftsbedingungen unterliegen österreichischem Recht, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Vöcklabruck.

Ändert sich die Rechtsform der KUF, so tritt die KUF in ihrer neuen Rechtsform in alle Rechte und Pflichten von zu diesem Zeitpunkt bereits getätigter Kartenkäufe ein.

Die Allgemeinen Geschäfts- und Abonnementbedingungen sind im Internet unter www.kuf.at im vollen Wortlaut publiziert. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Abonnementbedingungen zu ändern.

Zusatz: Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Kultur.Card Vöcklabruck

Gültigkeit

Der Geltungsbereich des Zusatzes zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Kultur und Freizeit GmbH (nachfolgend KUF) erstreckt sich auf den Vertrieb der Kultur.Card Vöcklabruck und stellen eine Ergänzung zu den allgemein gültigen AGB zum Kartenvertrieb dar. Die AGB sind Bestandteil aller Verträge zwischen den Interessenten an der Kultur.Card Vöcklabruck einerseits und der KUF andererseits.

Preis und Gültigkeit der Kultur.Card Vöcklabruck

Der Preis für den Erwerb einer Kultur.Card Vöcklabruck beträgt € 20,-. Der Verkaufspreis in EUR beinhalten 10 % MwSt. Die Kultur.Card Vöcklabruck ist 2 Jahre ab Kaufdatum gültig und verlängert sich nicht automatisch. Die Kultur.Card Vöcklabruck ist übertragbar und kann von allen im Haushalt lebenden Personen genutzt werden.

Ermäßigungen für Einzelkarten durch die Kultur.Card Vöcklabruck

Mit der Kultur.Card Vöcklabruck erhält der Inhaber 10 % Ermäßigung auf den normalen Tarif von Eintrittskarten bei kulturellen Eigenveranstaltungen der teilnehmenden Kulturbetriebe. Bei der Stadtbibliothek Vöcklabruck betrifft die Ermäßigung die Jahreskarten. Die jeweiligen Veranstaltungen sind mit dem Kultur.Card-Logo gekennzeichnet.

Ein Rechtsanspruch auf ermäßigte Karten, auf bestimmte Karten oder Platzgruppen besteht nicht.

Pro Kultur.Card werden nur max. zwei ermäßigte Karten pro Veranstaltung abgegeben. Die Kultur.Card Vöcklabruck ist beim Einlass vorzuweisen. Bei unberechtigter Inanspruchnahme einer Ermäßigung kann die Differenz auf den vollen Kartenpreis eingehoben oder der/die Besucher/in der Vorstellung verwiesen werden. Der Kaufpreis wird im zweiten Falle nicht rückerstattet.

Der Rabatt der Kultur.Card Vöcklabruck ist mit anderen Ermäßigungen (Jugend, Behinderung, etc.) nicht kombinierbar. Insbesondere kann dieser nicht auf den Kauf von Abonnements angewendet werden.

Kultur.Card-Partner (Stand November 2015)

Folgende Betriebe sind Partner der Kultur.Card Vöcklabruck:

  • Kultur und Freizeit GmbH
  • Landesmusikschule Vöcklabruck
  • Brucknerbund Vöcklabruck
  • Orchester der Stadt Vöcklabruck
  • Stadtbibliothek Vöcklabruck

Weitere Partner können laufend dazukommen und stellen eine Erweiterung der Ermäßigungsmöglichkeiten der Kultur.Card Vöcklabruck dar, welche keine Auswirkungen auf den Preis der Kultur.Card hat.

Kartenerwerb und Zahlungsbedingungen

Die Kultur.Card Vöcklabruck ist bei folgenden Stellen erhältlich:

  • Tourismusbüro Vöcklabruck
  • Kultur und Freizeit GmbH
  • Abendkassa Landesmusikschule
  • Abendkassa Stadtsaal
  • Stadtbibliothek

Die Bezahlung der Kultur.Card Vöcklabruck erfolgt je nach Ausgabestelle in bar, mittels Zahlschein, mit Bankomat- oder Kreditkarte (Mastercard, VISA). Der Kauf ist in jeder Form verbindlich. Der Kauf bei Bezahlung mit Kreditkarte kommt nur zustande, wenn der Kaufpreis von der Kreditkartengesellschaft autorisiert wird. Die Kreditkartendaten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Rücknahme von bzw. Ersatzleistung für Eintrittskarten

Gekaufte Karten werden nicht zurückgenommen, der Kaufpreis nicht rückerstattet. Ein Ersatz für nicht oder nur teilweise in Anspruch genommene Karten oder verlorene Karten kann nicht geleistet werden. Ein Rücktritt vom Vertragsverhältnis ist nur unter den gesetzlichen Bestimmungen möglich.

Datenschutz

Beim Erwerb der Kultur.Card Vöcklabruck hat der Käufer die Möglichkeit, seine persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) bekanntzugeben, um in den vollen Umfang der Serviceleistungen zu kommen. Die KUF hat das Recht, diese Daten elektronisch zu speichern. Diese Daten werden ausschließlich zu eigenen Zwecken verwendet (z. B. Information über das Veranstaltungsprogramm der Kulturbetriebe, Ausfall/Änderung einer Vorstellung oder über einzelne Vorstellungen, Einladung zu speziellen Veranstaltungen usw.). Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte außerhalb der KUF ist grundsätzlich nicht zulässig.

Gerichtsstand und Rechtsnachfolge

Diese Geschäftsbedingungen unterliegen österreichischem Recht, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Vöcklabruck.

Ändert sich die Rechtsform der KUF, so tritt die KUF in ihrer neuen Rechtsform in alle Rechte und Pflichten von zu diesem Zeitpunkt bereits getätigter Kartenkäufe ein.

Die Allgemeinen Geschäfts- und Abonnementbedingungen sind im Internet unter www.kuf.at im vollen Wortlaut publiziert. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Abonnementbedingungen zu ändern.

Stand: November 2015

Badeordnung

Hallenbad, Sauna und Parkbad

(Fachverband der Bäder Österreichs)

1. Pflichten und Rechte der Badeanstalt

1.1. Gewährung der Benutzung der Anlagen, Gefahrtragung der Gäste
  1. Die Badeanstalt ermöglicht den Gästen, die Einrichtungen der Badeanlage im Rahmen der Vorschriften dieser Badeordnung auf eigene Gefahr zu benützen.
  2. Es ist weder der Badeanstalt noch dem Personal möglich, Badeunfälle generell zu verhüten. Insbesondere tragen die Gäste selbst die mit der Ausübung des auf dem Badegelände ausgeübten Sportes verbundenen Gefahren (1311 ABGB).
  3. Gleiches gilt für Verletzungen und sonstige Eingriffe in die Persönlichkeitssphäre des Gastes durch andere Gäste oder sonstige, nicht zum Personal der Badeanstalt gehörende Dritte.
  4. Die Badeanstalt übernimmt gegenüber den Gästen ausschließlich die in der Folge angeführten Pflichten. 
1.2. Öffnungszeiten, Zutrittsgewährung und Nutzung
  1. Die Badeanstalt ist gehalten, den Besuch während und im Umfang der durch Anschlag oder durch die jeweils aktuellen Bekanntmachungen oder durch das Aufsichtspersonal bekannt gegebenen Öffnungszeiten und Nutzungsbereiche zu ermöglichen.
  2. Wird die amtlich zulässige Besucherzahl überschritten, kann die Badeanstalt mit Hilfe des zuständigen Personals den Zutritt weiterer Besucher untersagen. In diesen Fällen haben Besuchswillige mit Wartezeiten zu rechnen. Ebenso können zur Durchführung von Sportveranstaltungen, dringenden Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten und aus sonstigen begründeten Anlässen Ausnahmen von den bekannt gemachten Öffnungszeiten von der Badesanstalt frei und im Rahmen der Notwendigkeit zeitlich unbeschränkt verfügt werden, die von allen Gästen, auch den Inhabern von Jahres- und Saisonkarten einzuhalten sind.
  3. Im Freibad kann die Betriebsleitung bei ungünstiger Witterung die Anlage geschlossen halten oder eine frühere Beendigung des Badebetriebes anordnen.
  4. Die Badeanstalt behält sich vor, Personen, deren Zulassung zum Badebesuch bedenklich erscheint, wie etwa Betrunkene, den Zutritt ohne Angabe von Gründen zu verwehren.
  5. Badegäste werden in sämtliche Anlagen bis eine Stunde vor dem festgelegten Betriebsende eingelassen.
1.3. Zustand und Bedienung der Anlagen
  1. Die Badeanstalt steht dafür ein, dass die Anlagen vorschriftsgemäß errichtet, bedient und gewartet werden. Insbesondere hat die Badeanstalt alle geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Weitere Verpflichtungen der Badeanstalt bestehen nicht.
  2. Sobald die Badeanstalt von der Störung, Mangel- oder Schadhaftigkeit einer Anlage Kenntnis erlangt, welche einen sicheren Betrieb nicht mehr gewährleistet, untersagt die Badeanstalt umgehend die Benützung der gestörten Anlage oder schränkt ihre Benutzung auf gehörige Weise ein.
  3. Der Badegast ist selbst für die Einhaltung von Anordnungen des zuständigen Personals verantwortlich.
1.4. Kontrolle der Einhaltung der Badeordnung

Die Badeanstalt kontrolliert im Rahmen des Zumutbaren mit Hilfe ihres zuständigen Personals die Einhaltung der Badeordnung durch Gäste und sonstige, sich auf dem Gelände der Badeanstalt aufhaltende Personen. Wird ordnungswidriges Verhalten festgestellt, werden die betreffenden Personen verwarnt und können erforderlichenfalls des Geländes verwiesen werden.

1.5. Hilfe bei Unfällen

Kommt es zu einem Unfall, leitet die Badeanstalt mit Hilfe ihres zuständigen Personals im Rahmen des Zumutbaren unverzüglich Hilfsmaßnahmen ein.

1.6. Hilfe bei der Abwehr angezeigter Gefahren

Wird der Badeanstalt, insbesondere dem zuständigen Personal, von Gästen eine drohende Gefahr für die Gesundheit und das Leben von Gästen glaubhaft gemacht, ist die Badeanstalt mit Hilfe ihres Personals im Rahmen des Zumutbaren bemüht, diese Gefahr abzuwenden.

1.7. Keine Möglichkeit zur Beaufsichtigung Unmündiger, Behinderter und Nichtschwimmer

Die Badeanstalt und damit ihr Personal sind nicht in der Lage und daher auch nicht verpflichtet, unmündige bzw. körperlich oder geistig behinderte Personen und Nichtschwimmer zu beaufsichtigen.

1.8. Haftung der Badeanstalt
  1. Die Badeanstalt haftet nur für solche Schäden, die sie oder ihr Personal dem Gast durch rechtswidriges, insbesondere vertragswidriges und grob schuldhaftes Verhalten zugefügt hat.
  2. Die Badeanstalt haftet nicht für Schäden, die durch Missachtung der Badeordnung, allfälliger sonstiger Benützungsregelungen oder durch Nichtbeachtung der Anweisungen des Personals, durch sonstiges eigenes Verschulden des Geschädigten oder durch unabwendbare Ereignisse bzw. höhere Gewalt, insbesondere auch durch Eingriffe dritter Personen, oder ihr zurechenbarer leichter Fahrlässigkeit, ausgenommen für Personenschäden von Konsumenten, verursacht werden. Mitverschulden führt zu entsprechender Schadensteilung. Gleiches gilt sinngemäß für allfällige bei den jeweiligen Geräten und Einrichtungen ausgehängten Benützungsregeln (z. B. für Rutsche, Sprungturm, Sauna etc.) sowie für allfällige Benützungsverbote oder Einschränkungen im Sinne von Punkt 1.3.Abs.2).
  3. Die Benutzung von Parkplätzen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Badeanstalt ist weder gehalten, Parkplätze zu bewachen noch ihre Flächen und sonstigen Einrichtungen zu warten, um die Fahrzeuge vor Schaden (z.B. durch auf den Flächen befindliche Nägel, Glasscherben oder Schlaglöcher) zu bewahren.

2. Rechte und Pflichten der Gäste

2.1. Eintrittskarten, Schlüssel, Wertkarten, Entgelte
  1. Die Benützung der Badeanlagen ist nur mit einer gültigen Eintrittskarte laut Tarifordnung zulässig. Die Tarifordnung ist Teil der Badeordnung. Guthaben aus den befristet gültigen Wertkarten werden nach dem jeweils gültigen Tarif verrechnet.
  2. Eintrittskarten sind während der gesamten Dauer des Badebesuches aufzubewahren. Abhanden gekommene Eintrittskarten werden nicht neu ausgestellt. (Der Besucher hat das Bad zu verlassen oder eine neue Eintrittskarte zu lösen.) Eintrittskarten (ausgenommen Wertkarten) sind nicht übertragbar.
  3. Für ausgegebene Schlüssel kann auf Grund der geltenden Tarife eine Kaution verlangt werden.
  4. Die Eintrittskarte, ausgegebene Schlüssel oder Wertkarten sind beim Verlassen des Bades zurückzugeben.
  5. Für abhanden gekommene Schlüssel ist Ersatz zu leisten.
2.2. Aufsicht über Kinder, minderjährige Nichtschwimmer und behinderte Personen
  1. Für die Aufsicht über Kinder, minderjährige Nichtschwimmer sowie über körperlich oder geistig Behinderte haben die für diese Personen auch sonst Aufsichtspflichtigen (z.B. die erziehungs- berechtigten Angehörigen oder entsprechende Aufsichts- oder Pflegepersonen) gehörig vorzusorgen.
  2. Diese aufsichtspflichtigen Personen bleiben für die Aufsicht auch dann verantwortlich, wenn sie das Gelände der Badeanstalt nicht betreten oder vorzeitig wieder verlassen.
  3. Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, haben nur in Begleitung einer befugten Aufsichtsperson im Alter von mindestens 14 Jahren Zutritt. Die Badeanstalt ist nicht verpflichtet, die Erklärung der Begleitperson, zur Aufsicht befugt zu sein, zu überprüfen, sondern darf auf die Richtigkeit der von der Begleitperson gemachten Erklärung vertrauen, ist jedoch gegebenenfalls befugt, die Aufsichtsperson als offenkundig ungeeignet zurückzuweisen. Die Begleitperson übernimmt mit der Erklärung, zur Aufsicht befugt oder bereit zu sein, die Aufsichtsverantwortung. Die Aufsichtsperson ist für das Verhalten der von ihr begleiteten Kinder im Bad und für die Einhaltung der Badeordnung uneingeschränkt verantwortlich. Wird die Badeanlage von Personen unter Außerachtlassung dieser Bestimmung dennoch betreten, so bleiben die sonstigen Aufsichtspflichtigen (z.B. die erziehungsberechtigten Angehörigen) uneingeschränkt verantwortlich.
  4. Zur Sauna haben Kinder bis zum 14. Lebensjahr nur in Begleitung eines Erwachsenen Zutritt.
  5. Die jeweils geltenden Jugendschutzbestimmungen, insbesondere Alkohol- und Rauchverbote, Aufenthalts-Verbote, Verpflichtungen der Erziehungsberechtigten, sind von den Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten einzuhalten.
2.3. Aufsicht bei Gruppenbesuchen
  1. In Fällen von Gruppenbesuchen hat bei Schülern die hierfür zuständige Aufsichtsperson, bei Vereinen und anderen Organisationen der hierfür zuständige Funktionär für die Einhaltung der Badeordnung zu sorgen und dafür die volle Verantwortung zu tragen. Die diesbezüglichen eigenen Aufsichtspersonen haben während der gesamten Dauer des Gruppenbesuches anwesend zu sein.
  2. Diese Aufsichtspersonen haben mit dem Aufsichtspersonal der Badeanstalt das gehörige Einvernehmen zu pflegen, um zu gewährleisten, dass der übrige, normale Badebetrieb durch den Gruppenbesuch nicht gestört wird.
2.4. Anweisungen des Personals der Badeanstalt
  1. Die Gäste sind verpflichtet, den Anweisungen des zuständigen Personals der Badeanstalt uneingeschränkt Folge zu leisten. Dies gilt auch dann, wenn ein Gast der Auffassung sein sollte, die ihm erteilte Anweisung sei nicht gerechtfertigt.
  2. Wer die Badeordnung bzw. Benützungsverbote für bestimmte Einrichtungen (z.B. Rutsche, Sprungturm, Sauna) oder Einschränkungen im Sinne von Punkt 1.3.Abs.2 übertritt oder sich den Anweisungen des zuständigen Personals widersetzt, kann ohne Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes von diesem oder einem sonstigen Repräsentanten der Badeanstalt aus dem Bad gewiesen werden.
  3. In besonderen Fällen kann auch ein Besuchsverbot für die Zukunft ausgesprochen werden.
2.5. Hygienebestimmungen
  1. Die Gäste sind in der gesamten Badeanlage zu größter Sauberkeit verpflichtet.
  2. Die Badeanlage darf nicht mit ansteckenden Krankheiten besucht werden.
  3. Vor jedem Betreten des Beckens in ortsüblicher Badebekleidung ist aus hygienischen Gründen zu duschen.
  4. Kleinkinder dürfen aus hygienischen Gründen nicht unbekleidet sein.
  5. Die Benützung von Seife, Shampoos oder Waschmitteln sowie das Waschen der Badebekleidung in Schwimm- und Badebecken sind untersagt.
  6. Abfälle (Flaschen, Gläser, Dosen, Papier etc.) sind in die vorgesehenen Abfallbehälter zu geben.
  7. Das Mitnehmen von Tieren ist aus hygienischen Gründen generell untersagt.
2.6. Unterlassen von Gefährdungen und Belästigungen
  1. Jeder Gast ist vor allem im Hinblick auf Lärmentwicklung verpflichtet auf die anderen Badegäste Rücksicht zu nehmen. Es ist daher alles zu unterlassen, was andere Badegäste belästigt oder gar gefährdet.
  2. Die Abgrenzungen des Badegeländes dürfen nicht er- und überklettert werden.
  3. Alle Anlagen und Einrichtungen des Bades dürfen nur entsprechend ihrer Zweckbestimmung benutzt werden (z.B. Kinderplantschbecken, Nichtschwimmerbereich, Wasserrutschen).
  4. Das Hineinspringen von den Beckenrändern ist untersagt.
2.7. Sprungbereich
  1. Der Sprungbetrieb ist nur in hierfür vorgesehenen Becken oder Beckenteilen und zu den dazu vorgeschriebenen Zeiten.
  2. Der Sprungbetrieb kann bei entsprechender Besucherfrequenz eingeschränkt werden.
  3. Springer haben von sich aus darauf zu achten, dass die anderen Badegäste nicht gefährdet werden.
  4. Im Sprungbereich haben die im Wasser befindlichen Gäste darauf bedacht zu nehmen, dass es aufgrund des Sprungbetriebes nicht zu Gefährdungen der eigenen Person oder anderer Badegäste kommt. Schwimmer und Springer haben aufeinander Rücksicht zu nehmen.
  5. In ausschließlich dafür eingerichteten Sprungbecken oder Beckenteilen ist die Benützung während des Sprungbetriebes von den übrigen Badegästen nur in dem Umfang gestattet, dass ein reibungsloser, die Badegäste nicht gefährdender Sprungbetrieb möglich ist.
2.8. Benützung von Zusatzeinrichtungen
  1. Liegestühle, Tischtennisgeräte und andere Einrichtungen können, solange der Vorrat reicht, gegen entsprechende Benützungsgebühr verwendet werden.
  2. Für Verlust oder Beschädigung ist Ersatz zu leisten.
2.9. Einbringung und Verlust von Gegenständen, Abstellen von Fahrzeugen
  1. Wertgegenstände sind in den neben der Badekasse zur Verfügung stehenden Wertdepotschränken zu deponieren; über Verlangen wird vom Kassenpersonal darüber eine Quittung ausgestellt. Für sonst in das Badegelände eingebrachte Wertgegenstände wird keine Haftung übernommen.
  2. Gefundene Gegenstände sind an der Badekasse gegen Bestätigung abzugeben.
  3. Fahrzeuge oder sonstige Gegenstände dürfen nur so abgestellt werden, dass der Zugang zum Bad, insbesondere auch im Hinblick für Rettungs-, Feuerwehr- oder Polizeieinsätze, nicht verstellt wird.
2.10. Meldepflicht / Hilfeleistungspflicht
  1. Unfälle, Diebstähle sowie Beschwerden sind dem zuständigen Personal oder der Leitung der Badeanstalt sofort zu melden.
  2. Jeder Gast ist verpflichtet, die notwendige erste Hilfe oder andere Hilfestellungen zu leisten.
2. 11. Sonstige gewerbliche Tätigkeit / Werbung

Jede Art von gewerblicher Tätigkeit oder Werbung im Bereich der Badeanstalt bedarf der Zustimmung des Eigentümers.

Kultur und Freizeit GmbH - Helga Werth - Geschäftsführerin

Betriebsordnung für die Sportanlage im Volksbankstadion Vöcklabruck

I. Ordnungszweck

Die Betriebsordnung soll eine zweckmäßige und schonende Benutzung des Sportstadions gewährleisten. Die Beachtung der Betriebsordnung ist daher Pflicht und Interesse aller Benützer. 

II. Anlagenwidmung

Die Sportanlage dient zur Abhaltung von zulässig durchzuführenden sportlichen Veranstaltungen (Wettkämpfe, Sport-, und Turnbetriebe, Ausstellungen, etc.), steht aber auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung und dient jenen Vereinen als Trainingsstätte, die mit der Kultur und Freizeit GmbH einen aufrechten Benützungsvertrag haben.

III. Betriebszeit

Die Betriebszeiten werden von der Betriebsleitung festgesetzt.

a) Räumlichkeiten im Klubgebäude           
Kraftraum: Montag – Freitag, 7.00 bis 21.00 Uhr           
Tischtennisraum: wie oben                                                   
Sportraum: wie oben                            

b) Restaurantbetrieb:
Der Betrieb des Stadionbuffets wurde dem Fußballverein VBSC Vöcklabruck übertragen.  

c) Luftdruckpistolenraum und Schießkanal
Laut Anschlag des Schützenvereines  

d) Freisport- und Leichtathletikanlagen
lt. Benützungsplan bzw. Vereinbarung.

IV. Benützung

  1. Die Benützung der Anlage ist insbesondere allen Sportvereinen und Schulen gegen Entgelt nur auf Grund schriftlicher Vereinbarung unter Einhaltung des Trainings- und Benützungsplanes und Einhaltung von abweichenden Verfügungen durch die Betriebsleitung gestattet.

    1.1. Die wöchentliche Bespielbarkeit der einzelnen Rasensportflächen wird für Wettkämpfe und Training mit max. 15 Stunden pro Trainingsplatz begrenzt. Die den einzelnen Vereinen für die einzelnen Wochentage zugewiesenen Trainingszeiten dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung der Geschäftsführung unter keinen Umständen überschritten werden. Außerdem dürfen die Rasensportflächen zum Training nur benützt werden, wenn der Boden (Rasentragschicht) trocken bis halbfeucht, keineswegs aber aufgeweicht ist. In diesen Fällen ist auf den Kunstrasenplatz auszuweichen. Ob diese Verhältnisse auf den Rasensportflächen gegeben sind, entscheidet im Zweifelsfall die Geschäftsführung oder der von ihr delegierte Platzwart. Das Hauptspielfeld ist ausschließlich für Meisterschafts- oder Cupspiele sowie in beschränktem Ausmaß auch für Freundschaftsspiele, jedoch wöchentlich nur für max. 10 Stunden benutzbar. Die Beurteilung über die Bespielbarkeit des Hauptspielfeldes obliegt auch bei Meisterschaftsspielen ausschließlich der Geschäftsführung der Gesellschaft, oder einem von ihr Beauftragten, nicht jedoch dem Schiedsrichter, wenn nicht schriftlich im Voraus Abweichendes vereinbart ist. Die Beurteilung durch den Schiedsrichter kann sich im Falle der Durchführung von Meisterschaftsspielen lediglich auf die Spielfelder 1 und 3 beziehen.
  2. Die Benützung der Anlage (einschließlich Umkleide- und Sanitätsraum) ist nur unter Aufsicht des Hauptverantwortlichen bzw. des von ihm gestellten Vertreters gestattet. Dieser ist für die Einhaltung der Betriebsordnung verantwortlich.
  3. Veranstaltungen genießen gegenüber dem Übungsbetrieb grundsätzlich Vorrang. Der Betriebsleitung steht daher das Recht zu, bei rechtzeitiger Benachrichtigung (1 Woche vorher) Turn- und Übungsstunden und sonstiges Training dann aufzukündigen, wenn durch diese die Abhaltung einer Veranstaltung unmöglich gemacht würde.
  4. Die Überlassung der Sportanlage enthebt den Veranstalter nicht von der Verpflichtung der Einholung der gesetzlich vorgesehenen Bewilligung bei den hierfür zuständigen Behörden.
  5. Für den Aufenthalt der Zuschauer sind die hierfür vorgesehenen Sitzplätze bestimmt. Das eigenmächtige Aufstellen von Sitzgelegenheiten in den gemieteten Räumlichkeiten ist nicht gestattet. Die im Sitzplan besonders ausgewiesenen Plätze sind als Dienstplätze unentgeltlich für die Vertreter der Besitzerin der Sportanlage, die Sanität, die Polizei, die Feuerwehr und das Steueramt (Gemeinde) freizuhalten.
  6. Der Trainingsbetrieb erfolgt grundsätzlich ohne Publikum. Ausnahmen bedürfen der vorausgehenden Zustimmung der Betriebsleitung.
  7. Die Zuteilung der Übungszeiten in den Räumen und auf den Freiplätzen erfolgt ausschließlich durch die Betriebsleitung.
  8. Die administrative Durchführung von Veranstaltungen hinsichtlich des Kartenverkaufes, des Absperr-, Kassen-, Sprecher- und Ordnungsdienstes obliegt dem jeweiligen Veranstalter. Der nötige ärztliche-, sanitäts-, feuer-, polizeiliche Dienst ist vom jeweiligen Veranstalter auf seine Kosten anzufordern.
  9. Jede bauliche oder sonstige Veränderung der Sportanlage oder der Einrichtung bzw. die Einbringung von Einrichtungsgegenständen, Werbeträgern, von Beflaggung und Dekoration, von Lärminstrumenten, wie Hupen, Sirenen, usw., insbesondere Sportgeräten, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Betriebsleitung und geht auf Gefahr und Kosten des Veranstalters. Dieser hat auch für die unverzügliche Entfernung nach der Veranstaltung aus der Sportanlage auf seine Kosten und Gefahr zu sorgen.
  10. Der Benützer haftet für alle Beschädigungen, die während seiner Benutzungszeit entstehen und von den Teilnehmern und Besuchern bei der Veranstaltung verursacht werden. Solche Schäden sind unverzüglich der Betriebsleitung bzw. dem Platzwart zu melden. Die Benützer der Sportanlage sind verpflichtet, in allen Räumlichkeiten, sowie in den Sportanlagen im Freien für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.
  11. Für jeden Trainingsbetrieb bzw. für jede Veranstaltung ist der Betriebsleitung ein Verantwortlicher namhaft zu machen, der für einen geregelten Ablauf der Veranstaltung bzw. des Trainings, für die Einhaltung der Betriebs- und Brandschutzordnung durch die Teilnehmer zu sorgen hat. Die Aufnahme des Sportbetriebes ist nur bei Anwesenheit des Verantwortlichen gestattet. Diese haben vor Beginn des Trainings bzw. der Veranstaltung Verbindung mit dem Platzwart aufzunehmen. Den Anweisungen des Platzwartes ist unbedingt Folge zu leisten.
  12. Zur ev. Ausschmückung von Räumlichkeiten dürfen nur schwer brennbare oder mittels eines behördlich anerkannten Flammenschutzmittels schwer brennbar gemachte Gegenstände verwendet werden. Ausschmückungsgegenstände aus Papier dürfen nur außer Reichweite der Besucher angebracht werden und sind so anzuordnen, dass sie mit offenem Feuer oder Licht nicht in Berührung kommen können. Die Verwendung von offenem Feuer bedarf einer ausdrücklichen behördlichen Genehmigung. Ebenso ist das Einbringen von Luftballons oder sonst leicht entzündbaren Stoffen in die Räumlichkeiten untersagt.
  13. Die Gänge und Notausgänge (Fluchtwege), die Notbeleuchtung, die Brandbekämpfungseinrichtung und Brandschilder dürfen weder verstellt noch verhängt werden und müssen als solche gekennzeichnet sein.
  14. es ist außerdem nicht gestattet:
    a) Turn- und Sportgeräte aus den zur Verwendung überlassenen Räumen zu entfernen;
    b) in den Räumlichkeiten zu rauchen.
  15. Der Veranstalter trägt das gesamte Risiko der Veranstaltung einschließlich ihrer Vorbereitung, der nachfolgenden Abwicklung und des Abbaues und haftet für jeden hierbei entstandenen Schaden.
  16. Wird die amtlich zulässige Besucherzahl überschritten, kann die Gesellschaft den Zutritt weiterer Besucher untersagen. Ebenso können zur Durchführung von Sportveranstaltungen, dringenden Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten oder aus sonstigen begründeten Anlässen Ausnahmen von den bekannt gemachten Öffnungs- und Nutzungszeiten von der Gesellschaft frei und im Rahmen der Notwendigkeit zeitlich unbeschränkt verfügt werden, die von allen Vertragspartnern, ihren Mitgliedern und Besuchern einzuhalten sind. Die Gesellschaft behält sich vor, Personen, deren Zulassung in das Sportstättengelände bedenklich erscheint, wie alkohol- oder drogenbeeinträchtigte Personen, den Zutritt ohne Angabe von Gründen zu verwehren oder diese vom Sportstättengelände zu verweisen.

Die Gesellschaft und ihr Personal sind nicht verpflichtet, unmündige Personen zu beaufsichtigen bzw. Personen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen zu betreuen.

V. Umkleiden und aufbewahren der Kleidung

  1. Das Umkleiden ist nur in den hierfür vorgesehenen Garderoben erlaubt.
  2. Es ist nicht gestattet, die Straßenkleidung in die Sporträume mitzunehmen.
  3. Die Sporträume dürfen grundsätzlich nur mit Turnschuhen und nur von jenen Personen betreten werden, die sich aktiv am Training bzw. an Veranstaltungen beteiligen.
  4. Das Mitnehmen von Gegenständen, wie Glasflaschen und sonstige leicht zerbrechliche Gegenstände, die die Sicherheit der Benützer und Zuschauer gefährden könnten, sind für die gesamte Anlage untersagt.

VI. Haftung

  1. Die Vertragspartner haften selbst für die mit der Ausübung des Sportes oder der Veranstaltungsdurchführung verbundenen Gefahren (§ 1311 ABGB). Die Gesellschaft haftet nur für solche Schäden, die sie oder ihr Personal dem Vertragspartner durch rechtswidriges, insbesondere vertragswidriges und grob schuldhaftes Verhalten zugefügt hat. Die Gesellschaft haftet nicht für Schäden, die durch Missachtung getroffener Vereinbarungen, einschließlich der Betriebsordnung oder durch Nichtbeachtung der Anweisungen des Personals, durch eigenes Verschulden des Geschädigten oder durch unabwendbare Ereignisse, insbesondere Eingriffe dritter Personen, oder ihr zurechenbare, leichte Fahrlässigkeit, ausgenommen für Personenschäden von Konsumenten, verursacht werden. Mitverschulden führt zu entsprechender Schadensteilung.
  2. Für eingebrachte Sachen wird nicht gehaftet.
  3. Jede Haftung aus zeitweiligen Störungen der Energie- und Wasserversorgung der Sportstättenanlage wird ausgeschlossen.

VII. Fundgegenstände

Gegenstände, die im Stadion gefunden werden, sind beim Platzwart abzugeben. Über die Fundgegenstände wird nach den gesetzlichen Bestimmungen verfügt.

VIII. Vertragsauflösung/Kündigung

Die Gesellschaft ist berechtigt, den Benützungsvertrag fristlos aufzulösen, wenn der Vertragspartner von dem zur Nutzung überlassenen Anlagenteil einen erheblich nachteiligen Gebrauch macht oder trotz Abmahnung fortgesetzt gegen Bestimmungen dieser Betriebsordnung verstößt oder die Zahlung der Entgeltleistung gefährdet ist. Unbefristet geschlossene Benützungsvereinbarungen können beiderseits unter Einhaltung einer Frist von einem Monat, jeweils zum Ende eines jeden Vierteljahres aufgekündigt werden.

IX. Aufsicht

Den Organen und Bevollmächtigten der betreibenden Gesellschaft, sowie den Organen der Stadtgemeinde Vöcklabruck ist jederzeit Zutritt zu allen Anlagenteilen gestattet und jederzeit zu ermöglichen.

Für die Geschäftsleitung
Helga Werth eh.